Begleitetes Wohnen - Spatenstich für 12 Wohnungen in Martinsberg
Die NBG - Niederösterreichische Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft errichtet in Martinsberg ein Gebäude mit 12 Einheiten für begleitetes Wohnen. Beim Spatenstich wurde das Projekt vorgestellt. Die Gemeinde hatte das mehrere Jahre leerstehende Gebäude erworben. Auf diesem Gelände wird nun die Wohnhausanlage errichtet. Bürgermeister Fritz Fürst: „Die Idee ist bei einer Besichtigung in Reinsberg entstanden, wir hatten sofort Übereinstimmung bei den Zielen und dank der Unterstützung durch das Land Niederösterreich kann nun das Haus gebaut werden“. Landtagsabgeordneter Franz Mold betonte die große Bedeutung des Wohnbaus für Niederösterreich und die Gemeinde.
Raum für junge und ältere Mitbürger
Seiner Meinung nach werden damit Möglichkeiten geschaffen, damit junge Menschen in die Region kommen und ältere Mitbürger länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Der Obmann der NBG Martin Schuster: „Das Projekt stand von Beginn an unter einem sehr guten Geist und die Gemeinde steht mit 120 % dahinter“. Mit der Ausführung der Arbeiten wurde das Bauunternehmen Hasenöhrl beauftragt. Die Fertigstellung soll Ende 2027 erfolgen. Mit den Abrissarbeiten wurde bereits begonnen.
Die Ausstattung der Wohnhausanlage
Nach den vorliegenden Informationen werden die Wohnungen in Niedrigenergiebauweise mit kontrollierter Wohnraumlüftung und Wärmerückgewinnung hergestellt. Die Energieerzeugung für Beheizung und Warmwasserbereitung erfolgt mit biogener Fernwärme. Auf den Dächern werden Photovoltaikanlagen installiert. Alle Geschosse können barrierefrei mittels Personenaufzug erreicht werden. Die Zwei- und Dreizimmerwohnungen werden eine Wohnnutzfläche von 51 m² bis 63 m² haben und über Balkon oder Loggia verfügen. Ein Gemeinschaftsraum, Parkplätze, Einlagerungsräume, ein Fahrradabstellraum, ein Enkelkinderspielplatz und ein Gartenbereich ergänzen das Angebot.
Foto und Text: Dieter Holzer / NÖN